Gesegnete Pfingsten!

Komm herab, o  Heil‘ger Geist,

der die finstre Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,

komm, der gute Gaben gibt,

komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit,

Gast, der Herz und Sinn erfreut,

köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst du Ruh,

hauchst in Hitze Kühlung zu,

spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn

kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein,

Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,

löse, was in sich erstarrt,

lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut,

das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,

deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit.

Amen. Halleluja.

Komm Heiliger Geist!

„Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Johannes 20, 19 – 23)

Foto: Heiliger Geist im Petersdom

Besondere Mutter?

Wie oft sagen/sagten wir zu unserer Mutter „Du bist für mich etwas ganz besonderes, weil …“ – und dass nicht nur heute am Muttertag!

Doch wie stellen wir uns die Gottesmutter, die Mutter Jesu, welche Jesus selbst uns zur Mutter gegeben hat vor? Wie sieht es mit unserer Beziehung zu ihr – unnahbar und unglaubwürdig oder natürlich und lebendig, so als ob sie heute noch leben würde? Diese besondere Beziehung zu der besonderen Mutter kann uns vielleicht der Würzburger Pfarrer und Autor Paul Weismantel nahe bringen:

„Ich stelle mir vor, Maria, wie du als einfache Frau in deinem Alltag in Nazareth gelebt hast, mitten unter deinen Nachbarinnen, Freundinnen und Verwandten… Wie du deine tägliche Arbeit getan hast, und sie dein Leben geprägt hat, wie du dabei gesungen oder nachgedacht hast, wie du in allem einen guten Blick hattest für das Unsichtbare, das Wunderbare im einfachen, das Große im Unscheinbaren.

Ich stelle mir vor, Maria und staune, wie du an den verschiedensten Stationen deines Lebensweges deine Frau gestanden hast… Wie du bei den jährlichen Wallfahrten mitgepilgert bist nach Jerusalem und wie du dann deinen Zwölfjährigen, zusammen mit Josef, schmerzlich vermisst und gesucht hast.

Ich stelle mir vor, Maria, wie tief du mit Jesus verbunden warst, wie sehr du dich über ihn gefreut hast, wie du Angst hattest um ihn… Ich stelle mir vor, Maria, wie schwierig es für dich war, als Jesus sein öffentliches Wirken begonnen hat, wie ihm viele Leute nachgelaufen sind, wie er sie geheilt hat, wie er sie gelehrt hat, wie er mit den Schriftgelehrten gestritten hat.

Ich stelle mir vor, Maria, wie stark und tapfer, wie belastbar und leidensfähig du gewesen sein musst, um all das zu verarbeiten und zu verkraften, wie sich an Jesus die Geister geschieden haben. Vor allem wie schlimm und schrecklich es für dich gewesen sein muss, als du deinem Sohn auf seinem Kreuzweg begegnet und gefolgt bist.

Ich stelle mir vor, Maria, wie du vom grausamen Karfreitag deinen inneren Weg zum Ostermorgen der Auferstehung gegangen bist. Ich frage mich, was waren wohl für dich die ersten Osterzeichen, die ersten Osterboten? Ging das alles urplötzlich oder eher langsam und allmählich vor sich?

Ich stelle mir vor, Maria, wie du dich mit den Frauen und den Jüngern, wieder neu getroffen hast, wie ihr miteinander über all das gesprochen habt, was ihr erfahren hattet… und um das Kommen des versprochenen Heiligen Geistes gebetet habt.

So stelle ich mir vieles vor und weiß dabei sehr wohl, das ich mir noch viel mehr in deinem Leben überhaupt gar nicht vorstellen kann… doch das lässt mich umso ehrfürchtiger auf dich schauen und immer noch staunender vor dir stehen.“ 

Foto: Concorde -> aus dem „Tag des Herrn“ – Kinotipp: „Der junge Messias

Der gute Hirte…

Der 4. Ostersonntag, ist auch bekannt als ein Sonntag des Guten Hirten (Johannes 10, 27-30). An diesem Sonntag beten wir mit der ganzen Kirche besonders um gute, geistliche Berufe. Aus diesem Anlass stellen wir eine von vielen Berufungsgeschichten vor:

Eine Berufungsgeschichte

In einer überwiegend evangelischen Gegend in Süddeutschland aufgewachsen, hatte ich während meiner Schulzeit keinen Kontakt zu Ordensschwestern, bis mir in meiner hauswirtschaftlichen Lehre im Allgäu zum ersten Mal Ordensschwestern begegneten. Die Hedwigschwestern leiteten dort  ein Kurhaus. Da ich schon in meiner Schulzeit den Wunsch hatte, Kinder zu betreuen, erfuhr ich von Kinderheimen, in denen die Hedwigschwestern arbeiteten.

Mein Interesse am Ordensleben war aber erst im 2. Lehrjahr geweckt. Das Leben der Ordensfrauen beeindruckte mich stark. Ich fühlte mich hingezogen zum religiösen Leben, traute mich aber noch nicht, diese Herausforderung einzugehen und verwarf solche Gedanken wieder. Ruhe fand ich dennoch  nicht. Der Psalm 25 fiel mir in die Hände und ich setzte mich damit auseinander.

„Zeige mir Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade! Führe mich in deiner Treue und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich allezeit.“ (Psalm 25, 4-5) 

Der Drang, mich Gott zur Verfügung zu stellen wurde immer größer. Ich wollte IHM gehören und mich für Diejenigen einsetzen die Hilfe und Unterstützung benötigten und das waren für mich die Kinder. In Beziehung zu Jesus Christus zu leben und gleichzeitig für Menschen da zu sein, dieses Wagnis wollte ich eingehen. Ich trat in das Noviziat bei den Hedwigschwestern in Westfalen ein.

Als Erzieherin und Heilpädagogin lehrte er mich seine Pfade bei den jungen Menschen. Ich erlebte, dass Berufung auch immer dynamisch und anspruchsvoll bleibt, die Berufung das ganze Leben durchzutragen. Auch viele Jahre später arbeite ich noch gerne mit jungen Menschen, um ihnen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes eine Orientierungshilfe für das Leben zu geben.

Ich kam aus Oberbayern nach Berlin und habe in unserem Mutterhaus auch neue Aufgaben übernommen. Durch alle Höhen und Tiefen wurde ich von Gott getragen. Er zeigte mir den Weg und ich bin glücklich, diesen Weg im Vertrauen auf IHN, dem Guten Hirten, gegangen zu sein.

Schwester M. Lucilla W.  CSSH

Gesegnete Ostern!

Lasst uns in Freude das Oster-Alleluja singen!

Liebe Freunde, liebe Besucher, liebe Schwestern,

Gnade, Friede und Freude möge Ihnen allen vom AUFERSTANDENEN geschenkt werden, dies ist unser Wunsch für Sie.

Ostern_2016_FeuerDie hochheilige Osternacht ist voller symbolischer Zeichen und Handlungen. Die Kirche hat dafür ihre eigene Sprache. Das große Lob- und Dankgebet, das Exultet am Anfang, stimmt die Gläubigen in das Festgeheimnis ein.

Die großen Symbole sind das Licht, die Osterkerze, das Wasser und das „neue Lied“ das Alleluja. Wenn wir in der dunklen Kirche auf das österliche Licht warten, ist es wie ein Trost, wie eine Hoffnung. Gott weiß um die Dunkelheit der Menschen und so hat er mitten in der Nacht sein Licht entzündet, die Osterkerze, deren Licht sich ausbreitet auf viele Lichter. Licht ist Freude und Wärme.

Das zweite Symbol ist das Wasser. Durch das dreimalige Eintauchen der Osterkerze in das Wasser, ist es wie eine Verbindung der beiden Elemente. Das Wasser ist ein kostbares Gut der Erde. Es erinnert uns aber auch an die noch kostbarere Quelle aus der Seitenwunde Jesu am Kreuz. Aus der Quelle sind wir alle wiedergeboren in unserer Taufe. Deshalb erneuern wir in dieser Nacht unser Taufversprechen.

Das dritte österliche Element ist das neue Lied, dass Alleluja. Es drückt die große Freude der Osternacht aus, es ist das wortlose Aussingen eines Jubels, das keiner sonstigen Worte bedarf, weil sie über allen Worten steht. Jedes unserer Osterlieder ist geschmückt mit diesem Jubelruf.

Möge uns der Glaube an die Auferstehung, an ein Reich des Friedens und der Freude geschenkt werden. Der Sieg Christi über Tod und Grab berechtigt uns zu diesem Optimismus. Das leere Grab ist für uns das Zeichen, dass unser Leben und Tod nicht das Ende sein wird. –

In dieser frohen Gewissheit grüßen wir Sie, Ihre Hedwigschwestern

besonders Schwester M. Vincentia und Schwester M. Marta

Mit dem Palmsonntag…

…  dem Einzug Jesu in Jerusalem, führt uns die Kirche in der Liturgie in die Passion Jesu ein, die dann schließlich in Seiner Auferstehung und unserer Heilsgeschichte mündet.

Mit dem fürbittenden Gebet des Palmsonntags bitten wir den Herrn:

– Führe deine Kirche durch die Drangsale dieser Zeit zum himmlischen Jerusalem.

– Richte alle Menschen, die unter Not und Ungerechtigkeit leiden, durch die Erkenntnis auf, dass gerade sie an deinem Erlösungswerk teilnehmen.

– Sei den Kranken, Behinderten und Pflegebedürftigen nahe durch Helfer und Freunde.

– Erbarme dich aller, die an verratener Treue leiden.

– Öffne unsere Herzen, dass wir fähig werden, deinen Willen zu erkennen und ihn zu erfüllen.

– Segne die jungen Menschen in den Gemeinden und schenke ihnen die Gnade eines lebendigen Glaubens, der ihr ganzes Leben trägt.

Wer mit uns Jesus bei Seinem Abendmahl, Seinem Leidensweg bis zur Osternacht begleiten möchte ist herzlich eingeladen:

Dienstag der Karwoche

10 Uhr – missa chrismatis in der Hedwigskathedrale

 

Gründonnerstag- 24. März

19:30 Uhr – Eucharistiefeier – Messe vom Abendmahl des Herrn

 

Karfreitag – 25. März

15 Uhr – Die Feier vom Leiden und Sterben des Herrn

 

Karsamstag – 26. März

Grabesruhe des Herrn

20:30 Uhr – DIE FEIER DER OSTERNACHT

Barmherzigkeit!

Manchmal unterwegs, manchmal zu Hause passiert Gottesbegegnung, unverhofft und ungeplant. Im Jahr der Barmherzigkeit hat nicht nur der Petersdom die Heilige Pforte geöffnet, sondern jede Kathedrale auf der Welt. In Berlin wurde diese ausnahmsweise an der Dominikanerkirche St. Paulus in Berlin-Moabit eröffnet. Auf dem Foto ist die Heilige Pforte des Domes in Paderborn zu sehen.

Schon der hl. Augustinus sagte: „Der Mensch ist die Sehnsucht Gottes“, aber auch jeder Mensch empfindet Sehnsucht… vor allem nach Liebe. „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters“, so der Papst Franziskus. Gott sagt ja zu uns, er sucht die Begegnung mit uns durch Jesus Christus, er liebt uns und nimmt uns bedingungslos an so wie wir sind. Uns dagegen fällt es schwer die Menschen die wir im Alltag begegnen auszuhalten, anzunehmen und so wie sie sind zu akzeptieren.

Gott begegnen kann ich im anderen Menschen, im Gebet, in meinem Herzen, in mir selbst:

Herr, lass mich deinen liebenden Blick spüren und hilf mir auch meine Mitmenschen liebevoll zu sehen. Ein Gedicht von Pfarrer Dauner kann vielleicht so eine Hilfe sein…

Sag ja zu dir, so wie du bist.

Nur wer barmherzig mit sich ist,

ist’s auch zum andern neben sich.

Gott will, dass du ihn liebst wie dich.

Sei gut zu dir und nimm dich an.

Nur wer sich selber lieben kann,

liebt auch den anderen neben sich.

Gott will, dass du ihn liebst wie dich.

Entdecke dich und deinen Wert.

Nur wer die eignen Gaben ehrt,

ehrt auch den anderen neben sich.

Gott will, dass du ihn liebst wie dich.

Vergib dir Fehler und Fragment.

Nur wer die eignen Grenzen kennt

vergibt dem anderen neben sich.

Gott will, dass du ihn liebst wie dich.

Gott nimmt dich an und ist dir gut.

Gib weiter, was er Gutes tut,

an deinen Nächsten neben dir.

Dann wird aus ich und du ein Wir.

Buchempfehlung:

Papst Franziskus „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit: Ein Gespräch mit Andrea Tornielli“

Einladung:

Vom 07. – 11. März finden bei uns Schwesternexerzitien statt. Wenn Sie an der hl. Messe um 11 Uhr mit einer kurzen Predigt, oder stillen Anbetung mit sakramentalem Segen um 17:15 Uhr teilnehmen möchten, sind Sie herzlich eingeladen!

Diaspora!

„Das Reich Gottes beginnt oft im Kleinen, Unscheinbaren. Es beginnt im Alltäglichen. Fangen wir morgens damit an, das Reich Gottes aufzubauen. Dann können wir abends erste Früchte ernten.“ Sr. M. Daniela Martin

Ein interessanter Artikel oder doch nicht? Überzeugen Sie sich selbst: Berliner Morgenpost und „ein Spaziergang mit Heiner Koch“ bitte hier reinschauen 🙂

Erzbischof_KochWir wollen Gott

nicht aus der Stadt vertreiben,

denn an dem Ort

wo wir leben

findet Begegnung statt.

Herzlichen Dank

für Ihren Besuch

Herr Erzbischof!:)

 

Du bist…

Mit dem Fest „Taufe des Herrn“ endet die Weihnachtszeit. Jesus ließ sich taufen… und meine Taufe?

Zum Tagesevangelium (Lukas 3, 15-16, 21-22)

Wie tief

muss ich untergetaucht werden

bis ich dem Leben

auf den Grund komme

 

Wie rein

muss ich gebadet werden

bis meine Haut

durchatmet wird vom Licht

 

wie zart

muss mir gesagt werden

dass ich geliebt bin

bis ich es wirklich

glauben kann

(Andreas Knapp)

 

Foto: Jesus auf den Spuren – Jordan

Empfehlung -> Johannes Hartl: Jeden Augen-Blick

Kinder für Kinder…

Plakat zur Aktion Dreikoenigssingen 2016. Die Jungen Cristobal und Ronald aus El Alto in Bolivien besuchen die Palliri-Fussballschule.
Plakat zur Aktion Dreikoenigssingen 2016. Die Jungen Cristobal und Ronald aus El Alto in Bolivien besuchen die Palliri-Fussballschule.

Auch dieses Jahr machen sich die Sternsinger als Heilige Drei Könige auf den Weg um den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen. Sie setzen sich für die Sorgen und Nöte anderer Kinder ein.

Der Aussendungsgottesdienst zur Sternsingeraktion fand gestern in der Kirchengemeinde St. Josef in Berlin-Weißensee statt und einige der uns anvertrauten Kinder wollten mitmachen. Einmal Sternträger oder König sein, um die gute Botschaft in die Häuser zu tragen. Unsere Mitschwestern, Schwester M. Lucilla und Schwester M. Margareta begleiten sie dabei.

Wenn Sie/Ihr den Besuch der Sternsinger wünschen (Bereich Berlin Wannsee/Zehlendorf) ab dem 03. Januar kommen sie gerne zu Ihnen/Euch – unsere Tel. Nr. 030/80 30 30,  E-Mail-Adresse: kontakt@hedwigschwestern.de

… oder machen Sie/Ihr sich auf den Weg und kommen am 06. Januar 2016 um 15 Uhr in unsere Mutterhauskirche – herzliche Einladung!

Das Leitthema der diesjährigen Aktion lautet: „Segen bringen – Segen sein – Respekt für Dich – für Mich – für Andere – in Bolivien und weltweit“.

Respekt hat etwas mit „Aufmerksamkeit“, mit der Fähigkeit, sich anderen zuzuwenden zu tun. Jeder Mensch ist einzigartig, Wir unterscheiden uns von einander in Sprache, Aussehen, Interessen. Wenn wir uns gegenseitig respektieren, achten wir uns und nehmen uns so an wie wir sind (Lukas 10, 25 – 37).

Die zwei Jungen auf dem Plakat wollen darauf hinweisen, dass sie Kinder sein, spielen und Schule besuchen dürfen. Sie bekommen Hilfe über das Projekt Palliri, welches mit den Spenden der Sternsinger ins Leben gerufen und unterstützt wird.

„Vertraue die Vergangenheit Gottes Gnade an, die Gegenwart seiner Liebe und die Zukunft seiner Fürsorge.“ (hl. Augustinus)

 

Die Begegnung mit der Liebe…

Liebe Freunde, liebe Besucher!

Wieder freuen wir uns über die Ankunft des Gottessohnes auf unserer Erde, was wir in seiner Tiefe wohl nie recht begreifen und erfassen werden.

Weihnachten ist das Fest der umgekehrten Bewegung: Gott kommt in unsere alltägliche Welt und heiligt sie. Gott lässt uns und unsere Welt nicht allein. Unsere Geschichte wird seine Geschichte. Das macht uns Mut und schenkt uns Kraft für das Leben im Alltag. Lassen wir uns von der Heiligen Nacht berühren, verändern und ermutigen.

Treten wir an die Krippe, schauen wir, staunen wir, legen wir dem göttlichen Kind alle unsere Sorgen, Nöte, Unzulänglichkeiten, Krankheiten zu Füßen und danken wir ihm, dass er einer von uns Menschen geworden ist.

Diese große Liebe Gottes ist aber letztlich nur mit einem unerschütterlichen Glauben zu verstehen.

In diesem Sinn versammeln wir uns alle an der Krippe und denken in Liebe aneinander und wünschen uns

Gesegnete Weihnachten!

 

Foto: Auf den Spuren Jesu – Bethlehem 2015