Der Ostermorgen…

Die Vigilfeier der Osternacht ist das Ereignis eines Mysteriums. Die Osterkerze und die Kerzen der Gläubigen symbolisieren, dass die Finsternis in dieser Nacht besiegt wurde.

Die Botschaft, welche Engel im Morgengrauen jenes ersten Tages nach dem Sabbat Maria Magdalend und den anderen Frauen, die zum Grab geeilt waren, verkündeten… hören wir heute wieder neu mit innerer Ergriffenheit:

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden“ (Lk 24, 5-6)

Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, was diese Frauen in jenem Moment empfanden: Traurigkeit und Erschütterung über den Tod ihres Herrn mischten sich mit Unglauben und Staunen über das, was sie hörten. Das Grab war offen und leer, der Herr war nicht mehr da.

An alle sind heute die Worte des Engels am Grab gerichtet, mit denen er am Ostermorgen die verängstigten Frauen beruhigt: „fürchtet euch nicht, e r ist nicht hier, ER ist auferstanden.“ Seit jenem Morgen verstummen die Worte nicht mehr – Er ist auferstanden!“

Dieser Glaube, der im Laufe der Jahrhunderte von den Nachfolgern der Apostel weitergegeben wurde, besteht weiter, denn der Auferstandene stirbt nicht mehr. Er lebt in der Kirche und führt sie sicher zur Vollendung. Das ist unsere Freude.

Uns allen ein frohes und gesegnetes Osterfest 🙂

Der Herr ist auferstanden, Er ist wahrhaft auferstanden,  Halleluja!

Hineinhorchen…

Laßt uns immer wieder, immer neu …

Hineinhorchen

– in den, der mich ruft,

– in den, der mich braucht,

– in den, der ganz anders ist.

Hineinhorchen

– in das, was war,

– in das, was ist,

– in das, was werden soll.

Hineinhorchen

– in dich

– in mich

– in . . . GOTT.

(Frieda Laube)

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„In diesem Jahr möchte ich zunächst darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, dem Wort durch das Zuhören Raum zu geben, denn die Bereitschaft zuzuhören ist das erste Anzeichen für den Wunsch, mit dem anderen in Beziehung zu treten.“

Papst Leo XIV – Zuhören und fasten

Einfach so…

Frage in der Christenlehre: „Peter kannst du mir 15 biblische Gestalten nennen?“ Die Antwort kam prompt: „Jesus, Maria, Joseph und zwölf Apostel.“

🙂

„Ich hab neulich herausgefunden, wer der erste Dichter war“, berichtet Lukas stolz im Religionsunterricht. „Ach ja? Wer denn?“ „Er hieß Nebel und wird schon in der Bibel erwähnt. Da heißt es: ‚Dichter Nebel lag auf der Erde.‘ “

🙂

Sagt der Pfarrer: „Man soll wenigstens einmal am Tag einen Menschen glücklich machen. Hat einer von euch gestern jemanden glücklich gemacht?“ Da meldet sich der aufgeweckte Jonas: „Ja, ich war gestern bei meiner Oma. Sie war total glücklich, als ich wieder ging!“

🙂

Ein Pfarrer liest in einem Magazin und sagt zu seiner Pastoralreferentin: „Hier steht, dass Pastoralreferentinnen in einem Jahr fast doppelt so viel sprechen wie Pfarrer.“ – Tja, das liegt daran, dass wir euch immer alles zweimal sagen müssen.“

🙂

Frage an Jesus: „Ist unser Pfarrer dein Freund oder kennst du ihn nur durch die Arbeit?“

😉

Aus:  „Wer lacht, wird selig“ St. Benno Verlag

 

…denn Freude steckt an!:)

 

Weihnachten – Gott mit uns

Wir fragen uns oft, wo ist der liebe Gott: – in schweren Krankheiten, – beim Tod lieber Menschen, – in Kriegszeiten. – Es scheint uns, Gott hat sich zurückgezogen, Gott hat uns vergessen.

Weihnachten aber sagt uns: – Gott ist da, mitten unter uns, verborgen in einem kleinen Kind. Doch wer hätte zu glauben gewagt, dass die göttliche Macht sich in der Ohnmacht zeigt, dass das Große sich im Kleinsten, dass Gott sich in einem Kind verbirgt? Noch dazu in einem Kind armer Leute, das fern der Heimat in einem Stall geboren wird? Wer kann ihn dort finden?

Doch er wurde gefunden, aber von kleinen, unscheinbaren Menschen, von ungebildeten Hirten. Sie erkannten in diesem Kind den großen Gott.

Er ist zu uns gekommen, vom Himmel auf die Erde, in der Gestalt eines Kindes, tiefer konnte Gott nicht herunterkommen. Er wird total menschlich, damit wir göttlich werden. So groß ist seine Liebe zu uns.

Gott verbirgt sich auch heute … in der Kirche, in den Sakramenten, in allen Getauften, in den Leidenden und Kranken… Gott ist da, aber leise…

Gott ist da, er ist mitten unter uns

Was für eine frohmachende tröstliche Nachricht in diesen unruhigen Zeiten.

Wir Hedwigschwestern wünschen Ihnen / Euch gesegnete Tage, Friede und Freude

Gesegnete Weihnachtszeit!

Advent…

Advent ist zunächst

Warten, Erwarten.

Das heißt, Tag für Tag

in sich das Maranatha,

das ‚Komm, Herr

aufsteigen lassen.

Komm für die Menschen!

Komm für uns alle!

Komm für mich selbst!

Frère Roger Schutz

 

Allerseelen

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“  Joh. 14, 2

Jede / Jeder von uns hat einen lieben Menschen verloren und jeder von uns kennt den Schmerz und die Leere, welche dieser Mensch hinterlassen hat. Doch wir glauben, dass der Tod der Anfang des neuen Lebens im Himmel ist. Es ist ein großer Trost und die Gewissheit bei Gott aufgenommen zu sein.

Deshalb ist es so wichtig für die Seelen der Verstorbenen zu beten… damit die Liebe und die Beziehung zu den Verstorbenen nicht nachlässt… aber auch selbst für die Seelen der Verstorbenen.

Herr, schenke unseren lieben Verstorbenen Anteil an Deiner Auferstehung und führe sie in die himmlische Gemeinschaft mit Dir!

WIE EIN SIEGEL

Die Toten,

die in der Erde zerfallen sind

und die zerstreut sind im Wind

ganz unauffindbar,

die aus dem Haus Gerissenen,

die Unfertigen,

alle, die weggegangen sind

ohne Gruß,

was hast du mit ihnen gemacht,

der du niemals aufgibst

das Werk deiner Hände?

Leg sie wie ein Siegel

auf dein Herz,

wie ein Siegel auf deinen Arm,

denn stark wie der Tod

ist die Liebe.

(Huub Oosterhuis aus Dein Trost ist nah)

 

 

Wir sind zurück…

Unsere Pilgereise nach Padua, Assisi, Rom und Vatikan hat Spuren hinterlassen… Spuren der Freude und Dankbarkeit !:)

Hinter uns… unvergessliche Tage

Vor uns… unser Alltag und Neubeginn

 

Wir haben viel gesehen, viel erlebt, unglaublich viel Freude und Gemeinschaft erfahren… Gemeinschaft miteinander, Gemeinschaft der vielen Pilgern und Ordensgemeinschaften aus so vielen Ländern und nicht zuletzt,  Gemeinschaft der Heiligen… welche uns Vorbild im Glauben sind.

»Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben. « (1 Kor. 2, 9)

Ihnen/Euch allen ein herzliches Gott vergelt´s  fürs Gebet, für die wunderbare Begleitung an diesen Tagen – Dankeschön 🙂

Möge der Segen des Papstes… der Segen Gottes uns allen Freude und Kraft für die Herausforderungen des Alltags schenken!:)

Pilgerreise nach Rom

Liebe Schwestern, liebe Freunde,

am 04. Oktober werden unsere Schwestern nach Rom reisen, um die „Pforte der Barmherzigkeit“ zu durchschreiten und den Segen Gottes für unsere Ordensgemeinschaft zu erbitten.

Es werden aus allen Ländern, in denen wir tätig sind, Schwestern aufbrechen – eine Gruppe von 50 Schwestern wird mit einem Pilgerbus unterwegs sein.

Möge dieser Aufbruch unserer Hedwigs-Gemeinschaft nach Rom, innere Freude und Hoffnung in uns allen wecken, um dankbar für unsere persönliche Berufung zu sein.

Denken wir in dieser Zeit (vom 04. – 10. Oktober) ganz besonders aneinander und segnen wir uns gegenseitig durch unsere Gebete und geistige Verbundenheit.

Bitte beten Sie für uns auch, dass wir sicher unser Ziel erreichen und dann gesund und gestärkt zurückkehren.

 

Foto: davidecattini

Ferien-Gebet

Gott, Schöpfer der Welt,

in diesen Ferien- und Urlaubstagen

schenkst du uns Freude:

Freude an der Schönheit deiner Schöpfung;

Freude an gemeinsamen Zeiten

der Erholung und des Aufatmens …

Wir bitten dich:

Allen, die unterwegs sind,

gewähre gute Erholung

und schütze sie vor Gefahren.

Lass sie das Ziel glücklich erreichen

und gesund, erholt und heil

wieder zurückkehren.

All jenen, denen es nicht möglich ist,

Urlaub zu machen,

schenke Zeiten der Ruhe und Entspannung.

Hilf uns allen,

dass wir in dieser Zeit auch Wege

zu dir finden und dir begegnen

und so gestärkt aus den Tagen

der Ferien und des Urlaubs

in den Alltag zurückkehren.

(Aus dem Internet)

Wir wünschen uns allen eine erholsame und schöne Sommerzeit 🙂

denn heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein !:)

 

Schwesternjubiläum

Am vergangenen Samstag, den 17.05.2025 haben wir das 70. Ordensjubiläum von Schwester M. Alfonsa und Schwester M. Ehrentraud gefeiert.

Den Festgottesdienst feierten wir mit Herrn Prälat Dr. Dybowski in Konzelebration mit Herrn Prälat Dr. Ryzner sowie Herrn Prälat Dr. Dieckmann. Der Chor unter der Leitung von Frau Englert hatte den Gottesdienst musikalisch bereichert.

Herr Prälat Dr. Stefan Dybowski hatte in seiner Predigt – Maria – , als die Magd des Herrn herausgehoben.

„Siehe, ich bin die Magd des Herrn…“  Sie, die Dienende lebte es uns vor, weil die entscheidende Kraft für das Dienen die Liebe ist.

Unsere Jubilarinnen sind vor 70 Jahren diesem Ruf Gottes gefolgt und wir danken Ihnen für Ihren Dienst in unserer Ordensgemeinschaft.

Schw. M. Alfonsa – hat ihr ganzes Ordensleben die Gäste betreut und

Schw. M. Ehrentraud – war als liebevolle Erzieherin tätig. In den letzten Jahren in „Sancta Maria“ als Gartenschwester – wie die Kinder sie nennen – Ihr Lächeln und gutes Wort verschenkt…

Möge Gott den weiteren Lebensweg unserer Jubilarinnen segnen!

Die Liebe nur …

So soll es sein,

dass jeder Tag uns

wissender und stiller macht. –

Denn alles,

was uns aufgebracht

und stolz gemacht,

war leerer Schein.

Die Liebe nur,

die wir in jedes Werk gelegt,

und still gepflegt –

bringt Segen

in den Tag hinein.

Maria Nels