Einladung – Advent

Auch dieses Jahr laden wir sehr herzlich zum Adventskonzert für Flöte und Orgel ein:

Flöte – Christina Mehler

Orgel – Anne-Lise Perret

am Samstag 10.12.2016 um 17 Uhr

 

Herz-Mariä-Kirche, Dreilindenstr. 24-28, 14109 Berlin

 

Das Wort Warten kommt in unserem Lebensbereich oft, ja täglich vor. Wir warten auf so vieles im Leben. Warten gehört auch in den Advent, es ist eine adventliche Haltung. Aus bloßem Warten wird Erwartung. Die Erwartung hat etwas mit Hoffnung zu tun, mit der Hoffnung auf etwas, was versprochen ist. Der gläubige Mensch der Bibel trägt in sich die Hoffnung auf den Erlöser der Welt. Er hofft auf eine Schicksalswende.

Es gibt immer wieder in der Geschichte der Menschheit Wendepunkte. Im Advent sehen wir, wie Gott in den Ablauf der Geschichte eingreift. Nach Jahrtausenden des Wartens, „Als die Zeit erfüllt war sandte Gott seinen Sohn geboren von der Frau…“ (Gal. 4, 4) bewirkt die Wende vom Alten Bund zum Neuen Bund, nicht ohne das Mittun der Menschen. Er bezieht in Maria die Menschheit mit ein in seine Erlösungspläne, und sie sagt Ja zu Gottes Plan.

 

Diesen wunderbaren Wendepunkt in der Heilsgeschichte feiern wir jedes Jahr im Advent. Es ist eine Zeit des Sich-bereit-Machens, auf den, der kommt. Freuen wir uns auf dieses Ereignis und bereiten wir IHM einen würdigen Empfang durch unsere persönliche Vorbereitung.

Eine segensreiche Zeit der Erwartung!

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Für alle in der Umgebung:

Die Schülerinnen und Schüler laden herzlich zum Adventsgottesdienst ein. An den kommenden Adventsmontagen jeweils um 8.15 Uhr.

 

 

Einladung…

Am 25. November ab 15 Uhr laden wir Sie zu unserem alljährlichen Adventsbasar ein. Anschließend findet um 17.30 Uhr in unserer Kirche eine Adventsfeier statt, welche von Schülerinnen und Schüler unserer Schule gestaltet wird.

 

Die Kinder, MitarbeiterInnen und wir Schwestern sind schon lange fleißig dabei Sterne, Schmuckkugeln, Karten, Holz- oder Perlenarbeiten mit viel Liebe herzustellen. Selbstgestaltete Kalender bieten unsere Schülerinnen und Schüler an.

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Der Erlös kommt wie immer der wertvollen Arbeit von Schwester Dr. Ruth Pfau, der Lepra-Hilfe Karachi e.V., zugute.

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Schwester Dr. Ruth Pfau ist eine Ärztin und gehört dem Orden der Töchter vom Herzen Mariä an. Seit 1960 lebt sie in Pakistan. Die erste Begegnung mit den Leprakranken in einer Bettlerkolonie in Karachi bestimmte ihr Leben. Sie rief das Zentrum der Lepraarbeit die „Marie-Adelaide-Leprosy-Centre“ (MALC), eine Klinik in der Altstadt Karachis ins Leben.

Wir wünschen uns allen viel Freude für eine gute Sache!

 

Foto: Schwester Ruth Pfau – Bildquelle DAHW

 

 

Gebetsanliegen

Wir beten mit Papst Franziskus:

dass alle Länder, die in großer Zahl Vertriebene und Flüchtlinge aufnehmen, Unterstützung und Solidarität erfahren.

dass in den Gemeinden Priester und Laien zusammenarbeiten und sich im Dienst an der Gemeinschaft nicht entmutigen lassen.

60 Jahre der Sancta-Maria-Schule

Am 7. Oktober, dem Fest der Muttergottes vom Rosenkranz, feierte unsere Schule (alle Schülerinnen und Schüler) mit einem Dankgottesdienst, gehalten vom Herrn Pfarrer Mertz, ihr 60 jähriges Bestehen.

Während der ganzen Jubiläumswoche nahmen die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Projekten teil, welche sie dann, beim Gottesdienst zum Besten brachten. Sie haben z.B. einen ganzen Tag im FEZ (Freizeit- und Erholungszentrum) in Wuhlheide verbracht und dabei viel musiziert.

Exklusiv für das Schuljubiläum wurde sogar eine Jubiläumshymne komponiert.

Klein waren die Anfänge, mit einer Klasse im Schutzengelhaus. Wie Schwester Mechtild, die erste Lehrerin unserer Schule uns berichtete.

Umso mehr sind wir dankbar, für das großartige Engagement unseres Schuleiters, Thomas Fischer, der Korrektorinnen Frau Aßmann sowie Frau Ruttmann, unserer Frau Englert die eine gute Seele der Schule ist, jedem einzelnen Lehrer und Betreuer. Die Schule lebt und besteht durch ihre Liebe zu den Kindern und zu ihrem Beruf. Sie führen sie im Sinne der hl. Hedwig weiter. Dafür sagen wir ein herzliches Gott vergelt`s.  DANKE, dass Sie da sind… DANKE, dass Sie für unsere Kinder Ihre Talente einsetzen!

 

Im Gebet verbunden…

Das Erzbistum Berlin trauert um Prälat Otto Riedel. Ehemaliger Dompropst am Tag seines Diamantenes Priesterjubiläums verstorben

10. Oktober 2016 Stefan Förner, Pressesprecher 

Am Tag seines diamantenen Priesterjubiläums ist Prälat Otto Riedel im Alter von 86 Jahren verstorben.

Herr, lass ihn ruhen in Frieden!

Über viele Jahre war er u.a. als Regens und später als Dompropst im Erzbistum Berlin tätig. Ein Höhepunkt seiner langjährigen Tätigkeit als Seelsorger war der Besuch von Johannes Paul II. 1996 am Grab von Riedels Amtsvorgänger Dompropst Bernhard Lichtenberg.

Anlässlich seines Priesterjubiläums erinnerte sich Prälat Dr. Stefan Dybowski an Prälat Riedel:

„Ja, er kommt aus einer großen Familie: Prälat Otto Riedel. Mit 4 weiteren Geschwistern ist er aufgewachsen. Sein Vater, so hat er uns erzählt, wäre gern selbst Priester geworden. Um so mehr hat er sich gefreut, dass zwei seiner Söhne sozusagen in seine Fußspuren getreten und Priester geworden sind.

Während meiner Seminarzeit durfte ich Prälat Riedel (damals war er noch nicht Prälat) als Regens des Priesterseminars erleben. Es war fast so wie in einer Familie: der Regens, Frau Lydia Bamberg als Wirtschafterin, und wir als Seminaristen. Um die familiäre Atmosphäre im Seminar wurde wir häufig von Gästen aus anderen Diözesen beneidet. Bei Treffen von älteren Priestern werden noch oft Erinnerungen aus dieser Zeit erzählt.

Mit einem gelben VW-Bus sind wir damals (1984) viel durch den Westteil unseres Bistums gefahren und haben kirchliche und caritative Einrichtungen besucht. Für Prälat Riedel waren dabei nicht nur die pastoralen Inhalte wichtig, die uns vermittelt wurden, sondern die menschlichen Beziehungen, die damals schon geknüpft wurden. Unvergessen sind mir die sonntäglichen Besuche in den Gemeinden, wo jeweils einer von uns seine Probepredigten halten musste. In konstruktiver Runde wurden die Predigten besprochen, und danach gab es ein gemütliches Mittagessen. Spätestens bei unserer Priesterweihe haben wir es gemerkt: Über 150 Mitbrüder waren gekommen. Wir sind in eine große Familie hineingewachsen.

Doch unsere Fahrten blieben nicht nur auf Berlin(West) beschränkt. Prälat Riedel hat häufig seinen Bruder Peter besucht, der Pfarrer der Pfarrei Heilige Familie im Prenzlauer Berg war. Frankfurt/Oder, Jüterbog, Greifswald waren weitere Ziele. „Ich wollte Ihnen nur zeigen, wohin Sie versetzt werden können, wenn die Mauer nicht wäre.“ Ob der Prälat damals schon geahnt hatte, was 5 Jahre später Wirklichkeit wurde, kann ich nicht beurteilen. Aber eines war mir klar: die Berliner Mauer konnte seine Familie nicht trennen – seine persönliche Familie ebenso wenig wie seine Bistumsfamilie.

Kardinal Joachim Meisner hat ihn 1987 zum Dompropst an St. Hedwig berufen. Für Prälat Riedel war klar: der Dompropst gehört an die Kathedrale. So ist er nach St. Hedwig gezogen und hat damit auch äußerlich zum Ausdruck gebracht, was er im Innern längst gelebt hat: die Einheit der großen Bistumsfamilie um die Kathedrale St. Hedwig mit dem Grab seines seligen Vorgängers Bernhard Lichtenberg. Im Namen des Erzbistums Berlin sowie persönlich möchte ich ihm dafür von Herzen danken.“

 

Foto: Aus dem Archiv der Hedwigschwestern.

Patronatsfest

Bald ist es soweit, das Fest der hl. Hedwig!

Herzlich laden wir Sie / Euch ein:

Zum Festgottesdienst unter Konzelebration von Herrn Pfarrer Theuerl und Pater Januarus OFM  am 15. Oktober um 9:30 Uhr in unsere Mutterhauskirche

am 16. Oktober um 10 Uhr in die St. Hedwigs-Kathedrale oder am 16. Oktober um 11 Uhr nach Trebnitz / Trzebnica

 

Liebe Freunde, liebe Besucher, liebe Schwestern,

Diese wunderbaren Zeilen über die hl. Hedwig fielen mir in diesen Tagen in die Hände. Ich fand leider keinen Verfasser. Wichtig ist der Inhalt, und dieser umfasst das ganze irdische Tun, der hl. Hedwig. Ebenso zeigt sich ihre innige Gottverbundenheit, -die ihre Kraftquelle war.

 

Heilige Hedwig, -Herzogin von Schlesien,

Sie war eine königliche Frau,

die in demutsvollem Gebaren

in tiefer, unergründlicher Schau

hat sie Gott – den Erlöser – erfahren.

Sie teilte der Armen, der Bedürftigen Not

durch ihr armes, leidvolles Leben,

und hat sich dem welterlösenden Gott

rückhaltlos hingegeben.

 

Sie war ein Licht in der Dunkelheit

und Freude, wo diese fehlte,

Kraftquelle im verzehrenden Leid

die die Verzagten mit Mut beseelten.

Heilige Hedwig, du königliche Frau,

lehr uns, deine Wege zu gehen

und – wie du – in Liebe und lindernder Not,

zur Not unserer Zeit zu stehen.

 

Ja die Not unserer Zeit ist riesengroß, die leibliche und die seelische Not, letztere wird oft übersehen. Wir brauchen viele solche Menschen, wie die Heilige Hedwig es war.

Einen segensreichen Festtag wünsche ich uns allen, im Gebet verbunden

Ihre Schwester M. Vincentia

 

Lesenswert!

MEIN LÖWEN KINDDiese Buchempfehlung haben wir gestern erhalten und geben an Sie/Euch einfach weiter:

„Ein Kind mit Handicap großzuziehen, hört sich nach sehr viel Mühe an und noch mehr Problemen. Das würde wohl kaum jemand bestreiten, der mit dieser Aufgabe konfrontiert ist.

Dass das Leben mit einem Kind, das nicht den »Normen« entspricht, jedoch nicht nur Tiefen hat, sondern auch viele Höhen – davon berichtet Elena Pirin in ihrem neuem Buch »Mein Löwenkind«. Tatsächlich ähnelt für sie das Leben mit ihrem entwicklungsverzögerten Sohn Leo einer »Fahrt mit der Achterbahn«. Doch irgendwann haben sie und ihr Mann entdeckt, dass es notwendig ist und sogar bereichernd sein kann, auch einmal loszulassen und sich ganz auf Leos Wahrnehmung der Welt einzulassen.

Mehr über die Geschichte von Elena Pirin erfahren Sie in unserer Leseprobe, die auch ein Interview mit der Autorin enthält.“ (Patmos Verlag)

Mein Löwen_Kind

Foto: Dieses Jahr an der Ostsee

Böbing – Berlin -> Anfang und Ende!

Am 24. September laden wir alle nach Böbing in Oberbayern um 19 Uhr zum Dankgottesdienst in die St. Georg Kirche ein. Anlass ist der Dank für 67 Jahre Wirkens der Hedwigschwestern an diesem Ort und zugleich die Verabschiedung.

Die Anfänge waren nicht leicht. Die ersten Schwestern kamen nach den Kriegswirren zusammen mit den Kindern aus Schlesien und haben zuerst in Schongau, dann ab dem Jahre 1949 in Böbing eine neue Heimat gefunden.

Böbing_Archiv_Haus

Hier führten die Schwestern ein kleines Kinderheim mit Kindergarten. Das Kinderheim bleibt weiterhin in der Trägerschaft der Hedwigschwestern.

 

Auf die vergangene Zeit blicken wir Schwestern mit großer Dankbarkeit und auf den Abschied mit Weh-mut zurück. Wie gerne sind wir hier gewesen…, wie gerne sind wir „Berliner“ nach Böbing gekommen, um unsere Exerzitien in der wunderschönen Bergkulisse zu verbringen. Doch wenn auch jeder Abschied weh tut, öffnet sich immer wieder eine neue Tür, die Hoffnung und Mut schenkt.

Wir danken dem Böbinger Bürgermeister Hr. Peter Erhard, dass er unsere Anliegen und die Anliegen der Kinder begleitet hat in guten wie in schweren Zeiten. Allen Menschen die uns Schwestern zur Seite standen und immer noch stehen, sowie  allen die bei der Umstrukturierung der Einrichtung mitgewirkt haben und nicht zuletzt den Benediktinerpaters aus dem Kloster Ettal, die uns bis zum Schluss geistlich und freundschaftlich beistehen, danken wir.

Böbing_EinrichtungIn Frau Sabine Seel, haben wir eine junge, dynamische Nachfolgerin gefunden, die die Aufgaben der Heimleitung seit einem Jahr innehat. Frau Seel sowie allen Ihren Mitarbeitern wünschen wir Gottes Schutz und Segen, die Gnadengaben des Heiligen Geistes und den Beistand der Muttergottes. Den Kindern wünschen wir, dass Sie in der Einrichtung weiterhin viel Freude, Wärme und Geborgenheit erfahren. Möge das kleine Senfkorn, das Gott durch die Schwestern gesät hat, gute Früchte bringen.

 

Böbing_Sr_Lucia

Auf Schwester Lucia, die letzte Heimleiterin und Hausoberin, die Böbing am 1. Oktober verlässt freuen wir uns. Vielleicht macht sie die Erfahrung, dass die Berliner auch Berge versetzen können 🙂

 

Ein herzliches Grüß Gott aus Berlin nach Böbing!

„Engel der Armen“

Mutter Teresa (die Ordensgründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe und Friedensnobelpreisträgerin) wird morgen, am 4. September heiliggesprochen. Es gibt wohl kaum Jemand, der diese kleine Frau, die sich der Sterbenden in den Slums von Kalkutta angenommen hat, nicht kennt oder von ihrem Wirken nicht gehört hat. Das Volk hat sie schon während Ihres Lebens als eine heilige, beispielhafte Frau angesehen. Sie hat gezeigt, dass jeder Mensch würdig ist angesehen und geliebt zu werden. Sie hat nicht nur gepflegt sondern vor allem ihre Seele, die Hunger und Durst nach Liebe hat, an sich genommen, sie gestreichelt und umarmt. Ihr Leben und Wirken war vielleicht nicht perfekt, aber Gott der die Liebe ist, sucht nicht die Perfektion, sondern Nachfolge.

Wir sind dankbar und glücklich Mutter Teresa persönlich kennengelernt zu haben. Schwester Berchmana erinnerte sich: „Während wir auf Mutter Teresa warteten um Sie bei uns willkommen zu heißen und die Hand reichen zu dürfen, pflückte ein kleiner Junge Gänseblümchen von der Wiese und überreichte sie Ihr.“ Das war eine wunderschöne Spontanität des Kindes.

Gebet:

Mutter Teresa, wir danken Dir für Dein Beispiel tätiger und treuer Nächstenliebe an den nicht Geliebten und nicht Angenommenen. Gott, der die Mitte ist, hat Dir den Mut und die Kraft, an die Ränder M_Teresa_Sr.Jacintazu gehen, geschenkt und Dein Werk gesegnet. Möge Dein Beispiel uns stets ein Ansporn sein, nicht aufzugeben und voller Hoffnung auch das Werk unseres Gründers weiter zu tragen. Amen.

 

 

Aktualisiert am 4. September:

http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/04/die_papstpredigt_im_wortlaut_„mutter_teresa_war_für_alle_da/1255745

 

Fotos: Aus dem Archiv der Hedwigschwestern

 

Bibel – Wort Gottes

Es täte uns heute gut, während des Tages zu fragen: „Wie nehme ich das Wort Gottes auf?“ Wie etwas Interessantes? Ach, der Priester hat heute dies und das gepredigt, wie interessant! Wie klug dieser Priester ist! Oder habe ich es einfach und schlicht aufgenommen, weil es Sein Wort ist, das Wort des lebendigen Jesus?

Schaffe ich es – und diese Frage ist wichtig –, schaffe ich es, eine kleine Bibel zu kaufen, die kostet ja nicht viel, und sie in meine Tasche zu tragen und wann immer ich kann, während des Tages, ein wenig darin zu lesen, um Jesus zu finden?

Diese beiden Fragen tun uns gut. Und der Herr hilft uns. (Papst Franziskus)

 

Foto: Die Dominsel in Breslau/Wroclaw