Bitte um Spende

„… nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.“( Mt 10, 26 – 27)

In Břežany bei Znojmo, in der Südmährischen Region in Tschechien kümmern sich unsere Mitschwestern zusammen mit vielen Betreuerinnen und Betreuer liebevoll um Menschen mit Handicap.

Diese Bewohner sind in einem Schloss untergebracht.

Nun hat sich herausgestellt, dass das Dach komplett saniert werden muss. Dank der Aufnahme in das Programm zur Erhaltung des architektonischen Erbes haben die Schwestern finanzielle Hilfe bekommen, doch ein Eigenanteil muss geleistet werden wie auch diverse Zusatzkosten.

Nun haben wir eine Bitte an Sie: unseren Schwestern in Tschechien zu helfen und somit auch allen Bewohnern, die dort ein Zuhause gefunden haben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns helfen wollen!

Unsere Bankverbindung:

Pax-Bank

Kontoinhaber: Kongregation der Hedwigschwestern e.V.

IBAN: DE03 3706 0193 6001 5730 10

BIC: GEN0DED1PAX

Stichwort: Spende für Tschechien

Bei Spenden ab einem Betrag von EUR 200,00 erhalten Sie gerne eine Zuwendungsbescheinigung. Bitte geben Sie hierfür auf dem Verwendungszweck Ihre Anschriftdaten an. Vielen Dank!

Bildquelle: www.zamekbrezany.cz

Internetseite der Tschechischen Schwestern: www.hedvicky.cz

Möchten Sie nähere Informationen? Schreiben Sie uns:

kontakt@hedwigschwestern.de

Erntedank

Am ersten Sonntag im Oktober feiert die Kirche das Erntedankfest. Auch wir feiern heute Erntedank! Wir danken für die Früchte der Erde, die uns Gottes Güte schenkt.

Prälat Dr. Hans Diekmann segnete diese Gaben und fügte hinzu Worte von Papst Franziskus aus seiner Enzyklika LAUDATO SI´:

“Wir preisen dich, Vater, mit allen Geschöpfen, die aus deiner machtvollen Hand hervorgegangen sind. Dein sind sie und erfüllt von deiner Gegenwart und Zärtlichkeit. Gelobt seist du.“

„Sohn Gottes, Jesus, durch dich wurde alles erschaffen. In Marias Mutterschoß nahmst du menschliche Gestalt an; du wurdest Teil dieser Erde und sahst diese Welt mit menschlichen Augen. Jetzt lebst du in jedem Geschöpf mit deiner Herrlichkeit als Auferstandener. Gelobt seist du.“

„Heiliger Geist, mit deinem Licht wendest du diese Welt der Liebe des Vaters zu und begleitest die Wehklage der Schöpfung; du lebst auch in unseren Herzen, um uns zum Guten anzutreiben. Gelobt seist du.“

Heute beten wir ganz besonders:

Für uns, die wir hier in Freude versammelt sind,

für alle, die keinen Grund zur Freude haben

und für die ganze Kirche Jesu Christ.

Für die, welche die Erde bebauen und ihre Früchte ernten,

für alle, die in der Landwirtschaft arbeiten

und für allen, die keine Arbeit haben.

Für alle, die genug zum Essen haben,

für alle, die Hunger leiden

und für alle Armen und Kranken.

Für alle, die ein Zuhause haben,

für alle, die auf der Flucht sind

und für alle, die keine Grenzen kennen.

Gütiger Gott, du bist der Schöpfer alles Guten, du bist der Bewahrer und Retter der Welt. Dafür danken wir dir, wir loben dich und preisen dich im Heiligen Geist durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.

160 Jahre Hedwigschwestern

In diesem Jahr gedenken wir Hedwigschwestern der 160 Jahre seit unserer Ordensgründung durch den Domherrn Robert Spiske am 14. Juni 1859.

Auf unseren Gründer und Diener Gottes zurückblickend wollen wir uns am 8. Juni 2019 in der Kirche – St. Maria auf dem Sande in Breslau – dem Ort seiner Wirkungsstätte als Kurator, um 11 Uhr zu einer Eucharistiefeier versammeln und Gott und den Menschen unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

„Wenn unsere Liebe sich nicht an der Liebe Gottes in der Eucharistie entzündet – wie können wir dann brüderliche/schwesterliche Liebe haben?“ Robert Spiske

Aus allen Provinzen werden Hedwigschwestern daran teilnehmen. Der Fürbitte unseres Gründers wollen wir uns weiterhin anvertrauen und Gott um Seinen Segen für die Zukunft bitten.

Hedwigsbrücke in Breslau

160 lat posługi sióstr św. Jadwigi

160 Jahre Hedwigschwestern – Festgottesdienst in der Sandkirche

Ordensjubiläum

Am 4. Mai feierten – in unserer Herz-Mariä-Kirche zusammen mit Herrn Erzbischof Dr. Heiner Koch – vier Mitschwestern ihr 70., 65. und 25. Ordensjubiläum.

Herr Erzbischof ist in seiner Predigt auf die Gemeinde der Jünger in Jerusalem eingegangen (Apg 1, 12-14), die um Maria, der Mutter Jesu versammelt waren. Sie kamen zusammen und verharrten miteinander im Gebet, um nach der Ausgießung des Heiligen Geistes hinauszugehen und die Botschaft Jesu des Auferstanden zu verkünden.

Welch passendes Bild der Kirche und kirchlichen Einrichtungen von heute, die vor vielen Herausforderungen stehen.

Wir wünschen den Schwestern, dass sie wie Maria weiterhin ein gutes Beispiel geben, im Gebet verharren und mutig ihren Glauben weitergeben.

Verabschiedung

Am 24. April haben wir unseren langjährigen Einrichtungsleiter des Alten- und Pflegeheims St. Hedwig in Döbern – Herrn Rudolf Volkmer – verabschiedet.

Unsere Generaloberin Schwester M. Simone Nocon und auch Schwester M. Vincentia Weide bedankten sich für die 28. Jahre seines aufopfernden Dienstes zum Wohle der alten und kranken Menschen.

Herr Volkmer war auch im Caritasverband aktiv. Für sein Engagement wurde ihm die höchste Auszeichnung –  die Johannes-Zinke-Medaille – durch Herrn Markus Nowak mit den besten Wünschen des Diözesancaritasdirektors Bernhard Mones überreicht.

Wir wünschen Herrn Volkmar Gottes Schutz- und Segen für seinen wohlverdienten Ruhestand.

Seinem Nachfolger Herrn Christian Kliche wünschen wir Gottes Kraft, Geleit und Freude für die von ihm am Anfang des Jahres übernommenen Aufgaben und Herausforderungen.

Gesegnetes Osterfest!

Auferstanden ist der Herr – Halleluja, Halleluja!

Christus lebt! Er ist auferstanden, ja ER ist wahrhaft auferstanden – wie ER es gesagt hat… woher wissen wir das?

Durch die Erfahrungsberichte des Petrus und des Johannes (Joh 20, 1- 9) „…Da kam Simon Petrus… und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.“

Die Emmausjünger (Lk 24, 13 – 35) „… da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach“ und auch die Frauen die an das Grab Jesu gekommen waren, wie Er ihnen begegnete (Mt 8 – 15) mit den Worten: „Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.“

Wir dürfen glauben, weil die Zeitzeugen uns dies berichtet haben… wir dürfen glauben, weil sie sahen!

Wo ist mein Galiläa? Wo begegne ich Jesus? Woran kann ich Ihn erkennen?

Nach einer Nacht, der Sonnenaufgang am Morgen…

Ein Schluck Wasser aus einer klaren Quelle…

Eine aufblühende Blume…

Ein frischer Windhauch der Hoffnung…

Ein neugeborenes Kind, ein Gotteskind…

Eine zärtliche Hand an der Stirn eines Kranken…

Ein Gebet…

Ein Lächeln…

Ein Gruß…

Ein liebes Wort…

DU!

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN, HALLELUJA

Allen ein gesegnetes und frohes Osterfest!

Fastenzeit

Am Aschermittwoch beging die Kirche die vierzigtägige österliche Bußzeit, eine Vorbereitungszeit auf das Osterfest.

Diese Zeit begangen die Schülerinnen und Schüler der Sancta-Maria-Schule in der Herz-Mariä-Kirche zusammen mit unserem Herrn Erzbischof Heiner Koch und dem inzwischen allen Kindern bekannten Hausgeistlichen Herrn Prälat Diekmann.

Die Kinder erklärten aus was sie die Asche gemacht haben… aus den Palmzweigen des letzten Jahres und den Luftschlangen des Karnevals… alle Zeichen der Freude im Feuer verbrannt… alles ist vergänglich damit das NEUE entstehen kann. Eine Lehrerin hat die Osterkerze des vergangenen Jahres angezündet, als Zeichen des Wartens auf die Auferstehung Christi.

Herr Erzbischof bevor er den Kindern und allen Anwesenden das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnete, brachte einen vollgepackten Rucksack mit und erklärte, was alles in den Rucksack gepackt werden muss damit wir den Weg bis Ostern ja auch schaffen… was alles notwendig und was überflüssig ist.

Der Weg bis Ostern – auf dem Weg sind wir und bleiben wir … somit sind wir und bleiben wir die Lernenden…

Einen besinnlichen und gesegneten Weg auf Ostern hin!

Fest der Darstellung des Herrn

– und das Gott geweihte Leben…

Im Judentum gab es die Tradition vierzig Tage nach der Geburt den Erstgeborenen Gott zurückzuschenken. So kamen auch die jungen Eltern Maria und Josef 40 Tage nach Weihnachten in den Tempel um den kleinen Jesus dem Herrn zu weihen.

Dort geschah eine wunderschöne Begegnung: im Tempel befanden sich zwei an Jahren hochbetagte Menschen – Simeon und Hanna – Simeon nahm Jesus in seine Arme und fing an, Gott zu preisen… sein Lobpreis dient der Kirche bis heute als Hymnus der Komplet (Abendgebet). Auch Hanna pries Gott und erzählte allen über das Kind… Lk 2,22-40.

Papst Franziskus schreib folgendes über die Begegnung der zwei Paare: „einerseits die jungen Maria und Josef und andererseits die Alten Simeon und Anna. Die Alten empfangen von den Jungen, die Jungen schöpfen von den Alten… Während die jungen Maria und Josef die Vorschriften des Gesetzes treu befolgen, kommen Simeon und Anna herbei und machen Weissagungen. Eigentlich müsste es umgekehrt sein: Normalerweise sind es die Jungen, die mit Elan von der Zukunft sprechen, während die Alten die Vergangenheit bewahren. Im Evangelium geschieht das Umgekehrte, weil, wenn man sich im Herrn begegnet, die Überraschungen Gottes prompt eintreffen.“

Und weiter der Papst:

„Um zuzulassen, dass sie im gottgeweihten Leben geschehen, ist es gut, sich zu erinnern, dass man die Begegnung mit dem Herrn nicht ohne den anderen erneuern kann: niemand zurücklassen, niemals Generationen ausgrenzen, sondern einander jeden Tag begleiten, mit dem Herrn im Mittelpunkt. Denn wenn die Jungen gerufen sind, neue Türen zu öffnen, so haben die Alten die Schlüssel dazu.“



Gott ist da!

Er ist einfach da.
Mitten in der Nacht kommt er.
Unerwartet, ohnmächtig, hilflos.
Das ist das Neue an diesem König, Retter und Heiland.
Ein Kind, ein kleines, auf Menschen angewiesenes Kind.
Er braucht mich. Er braucht dich.
Er ist da, ohnmächtig und doch strahlend wie ein Licht,
wie ein Stern in dunkler Nacht.
Gott selbst ist da.
Gott ist da für uns.
Gott hat ein Gesicht bekommen:
Das Gesicht eines Kindes.
Das Gesicht meines Nächsten.
Das Gesicht meines Fernsten.
Er sagt mir, er sagt dir,
er sagt jedem Menschen;
Gut, das du da bist.

(Petra Focke – Unser Weg nach Betlehem)

Staunen wir über das große unfassbare Geheimnis der Nacht von Bethlehem. Schauen wir auf die Heilige Familie, auf das Jesuskind und bringen wir Freude und Hoffnung in das persönliche und gesellschaftliche Leben.

Frohes, gnadenreiches Weihnachtsfest und einen gesegneten Weg durch das Jahr 2019

wünschen Ihre und Eure Hedwigschwestern

Einladung!

Heute am Freudensonntag – Gaudete – laden wir herzlich ein zum

Krippenspiel der Kinder

am Heiligabend – 24. Dezember – 14.00 Uhr

in unsere Herz Mariä Kirche.

Freuen wir uns und sind wir gespannt wie uns die Kinder, unter der Leitung von Schwester Margareta, die Weihnachtsbotschaft (Lk 2, 1-20) verkünden werden.

 

Hast du schon gewusst? Hast du schon gehört?
Weihnachten ist leise, alles Laute stört.
Denn nun wird erzählt, von dem Kindlein klein,
das uns alle einlädt, leis‘ und zart zu sein.

Wo ein Kind geboren, hilflos, schwach und klein,
soll die Welt verwandelt und friedfertig sein.
Still ist’s bei Maria dort im Stall beim Kind,
dass das Neugebor’ne Schlaf und Frieden find’t.

Refrain: Hast du schon gewusst…

Uns’re kalte harte, oft so laute Welt,
soll verwandelt werden, sanft vom Stern erhellt.
Manch geballte Faust die darf sich öffnen nun.
Krieg in Frieden wenden, da bleibt viel zu tun.

Refrain: Hast du schon gewusst…

Lässt das Eilig sein nun, nehmt euch einmal Zeit.
Leise sanfte Dinge sind von Wichtigkeit.
Könige und Herrscher ihr sollt stille sein.
Seht dies Neugebor’ne, kommt und macht euch klein.

Text: W. Longardt; Musik: D. Jöcker